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Die Rache der Laufluder …
September 29, 2006, 14:35
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so beginnt der Spiegel.Online Artikel von Achim Achilles zum Thema Berlin Marathon. Zugegeben, wir hatten keine Laufluder am Rand, wir hatten unsere mit auf der Strecke. Aber wir sind ja auch nur auf Inline Skates unterwegs gewesen. Das ist ja überhaupt nicht anstrengend – sagen jedenfalls alle, denen man mitteilt, dass man mit Skates am Marathon teilnimmt. Der O-Ton ist meistens “Ach so mit Skates. Ich dachte schon aber dann. Ja, hmm spannend …“. Da frage ich dann ab sofort nur noch nach den eigenen Erfahrungen des Ackerschnackers und die sind meist sehr, sehr dünn. Aber darüber wollte ich gar nicht berichten.

Am 23. September fand der 10. Inline-Marathon im Rahmen des 33. Berlin Marathon statt. Für alle die es nicht wissen, die Strecke ist genauso lang, wie die des “richtigen” Marathons. Wie jedes Jahr seit nunmehr 7 oder 8 Jahren, war auch das INOSOFT SPORT Team vertreten. Sind einige von uns Anfangs noch mit Blauhelm, Arbeitshandschuhen und Jeans angetreten, so kann man heute von einer sportlich wirklich anspruchsvollen Veranstaltung sprechen. Die Organisation für das gesamte Team (10 StarterInnen) wurde von INOSOFT komplett übernommen und war dementsprechend perfekt ausgeführt (Merci). Wir sind dann am Freitag mit 2 Firmenwagen gen Berlin aufgebrochen, haben unsere Registrierung vorgenommen und schön im Stammhotel (Upstalsboom) übernachtet.


Am Samstag sollte der Startschuss für erst um 16:30 erfolgen. Das gab uns allen etwas Zeit, noch was für den Einzelhandelsumsatz der Stadt Berlin zu tun. Ich glaube im Übrigen immernoch, dass dies der eigentliche Grund war, weshalb die Inliner und die Läufer an getrennten Tagen starten. Das würde auch erklären, warum der Start so spät erst erfolgt. Wir sind jedenfalls raus zur Vital-Fit Messe gefahren, eigentlich um ein Finisher Shirt zu erstehen aber die Auswahl war so mager, dass wir keins mitgenommen haben. Dafür war der Hersteller einer grossen Sportmarke erfolgreich bei Caroline und ich habe einen neuen Helm bekommen. Dann schnell zurück ins Hotel, umziehen oder besser in die Rüstung steigen und dann ab zum Startbereich. Dieser war diesmal soweit hinter dem Brandenburger Tor, dass der Zieleinlauf durch das Brandenburger Tor erfolgen würde. So gegen 16:39 ging es dann auch für uns los … und irgendwann war es dann endlich vorbei. Ich kann nicht sagen, woran es lag aber nachdem wir bei 10 Km noch eine super Zwischenzeit hatten (ca. 2 Min/Km) fingen meine Skates an zu reiben. Ja und das war’s dann. Die weiteren 30 Km waren echt die Hölle. Nun weiss ich auch, warum das Marathon und nicht BladeNight heisst. Caroline ist die ganze Zeit bei mir geblieben und hat sich geärgert, dass wir soviel Zeit verloren haben. Leider konnte ich vom Marathon selbst keine Fotos machen, da mir die Fähigkeiten von Markus Wasmeier einfach fehlen. :)

Alle INOSOFTies sind prima durchgekommen und ausser meiner Pizzagrossen Blase am Bein und den Shürfwunden von Christiane gabs keine Verletzungen.

Das AppresSkateProgramm fand dann im “Il Pane Rose” statt, wo wir es uns auf Sponsorenkosten so richtig gut gehen lassen konnten.

Ach ja, ich habe den Artikel nur “Die Rache der Laufluder” genannt, um ihn etwas … zu machen :) und weil ich gerade das Buch “Achilles Verse” von A. Achilles lese.


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